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HuK Langweiler ***
Gemäldeausstellung im Rathaus Norden von Margret Brüggemann
Langweiler im Hunsrück ist die jüngste selbstständige Gemeinde in Rheinland-Pfalz und hat schon verschiedene Namen getragen. 1279 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt und zwar als "Langwillre". Die Region war lange Zeit nicht mehr bewohnt und erst im 18. Jahrhundert gründeten mehrere sponheimische Familien das Dorf Langweiler im Walddistrikt Habschied neu (1711). Nach dem Wiener Kongress kam das Dorf Langweiler zur Gemeinde Wirschweiler.
Doch die Langweiler fühlten sich in der protestantischen Gemeinde als einziges "katholisches" Dorf wie das fünfte Rad am Wagen und bemühten sich um Selbstständigkeit. Es sollte vorerst nicht sein: Bei der Verwaltungsreform 1969 wurde Langweiler der Nachbargemeinde Sensweiler zugeschlagen und dem Dorf sogar der Name genommen. Doch die Langweiler gaben nicht auf und zum 1.1.1992 hatten sie es geschafft. Es wurde von der Bezirksregierung zur eigenständigen Gemeinde erklärt.
In guten nachbarschaftlichen Verhältnissen lebt man heute in dem kleinen 270-Einwohner-Ort, in dem es zwar keine Geschäfte mehr gibt, der aber mit einer fast täglich geöffneten Gaststätte aufwarten kann. Das Leben spielt sich auf der Straße und in den Vereinen ab, im Sportverein, bei der Feuerwehr oder im Mandolinenorchester. Die Mitglieder des Orchesters stammen größtenteils aus Langweiler.
Seit dem Sommer 2007 ist wieder Leben in die altehrwürdigen Mauern von Marienhöh zu verspüren. Ein Bonner Investor baute das Kloster zu einem Familienhotel mit Wellnessbereich um. Seit Mai 2009 ist das Hotel geöffnet. Im Oktober 2009 kam der Wellnesbereich hinzu.
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